Das Endzeitdrama am Felixaltar
Ein Glanzstück ist der Altar in der westlichen Seitenkapelle, ein Werk des Luzerner Bildschnitzers Hans Ulrich Raeber aus den Jahren 1650–56 zur Verehrung des sonst unbekannten Katakombenheiligen Felix, dessen Gebeine Ludwig von Wyl in Rom erstanden hatte.
Virtuos gestaltet ist der lebhafte Figurenschmuck mit seiner dramatischen Darstellung des Weltgerichts und der «vier letzten Dinge», die sich über den bühnenartigen Altar verteilen: Tod (Altarfront, Mitte), Gericht (untere Nische), Himmel (obere Nische) und Hölle samt Fegefeuer (Altarfront, Seiten).
Im Feldherrenkostüm kommentiert der Römerheilige Felix mit theatralischem Gestus das um ihn herum sich abspielende Geschehen.







