Das Grabmal des seligen Hans Wagner
Als Bruder Hans, der erste Eremit im Hergiswald, 1516 starb, wurde er in seiner kleinen Waldkapelle bestattet.
Später übertrug man die Gebeine in ein steinernes Grabdenkmal und gab ihm bei Ausbau zur heutigen Wallfahrtskirche (1651/62) einen Ehrenplatz in der Nische rechts vom Portal zur Marienkapelle.
Das Hochrelief des Grabdeckels zeigt die ausgestreckte lebensgrosse Gestalt des Bruder Hans im Kartäuserhabit samt übergezogener Kapuze und mit zum Gebet gefalteten Händen – wie ein mittelalterlicher Herrscher oder Heiliger.
Dazu die Inschrift: «siche ich bin die welt geflochen und han got dem heren in der einödi gedient. m.dc.xxii [1622]».

